Surf-Paradies El Salvador

Drei Wochen El Salvador – genug Zeit, um auch die Strände ausgiebig zu erkunden. Und wie man hier surfen kann! Wir waren völlig überrascht von den Weltklasse Breaks … aber der Reihe nach.

El Cuco

Wir verbringen nach der Ankunft ein paar Tage in El Cuco – hier gibt es einen schier endlosen und fast menschenleeren Sandstrand. Die Wellen brechen unabhängig von den Gezeiten gleichmäßig, und bei dem sanft ansteigenden Sand-Untergrund gelingen auch im Weißwasser einige längere „Rides“. Mit den Kindern auf jeden Fall ein super Strand auch zum Baden – die Strömung schiebt einen zwar quer zum Strand hin und her, sie ist aber zumindest bei dieser Wellenhöhe recht harmlos.

Las Flores

Nach dem Ausflug in die Berge (Ruta de las Flores) kommen wir wieder in die Gegend um El Cuco zurück – wir wollen uns den Pointbreak „Las Flores“ nicht entgehen lassen. Wir finden eine traumhafte Bucht mit Sandstrand, an deren Ende die Welle am Riff entlang 300 Meter weit läuft. Wir stürzen uns in die leeren Beachbreaks in der Bucht, während sich am Pointbreak zeitweise bis zu 30 Surfer tummeln.

Das Surfen macht hier so viel Spaß, dass wir nach 5 Tagen schon über eine Verlängerung nachdenken – aber wir haben unsere nächste Übernachtung an der Costa de Balsamo schon gebucht…

El Zonte

Und was wir hier finden, haut uns echt um: Die ganze Küste westlich von La Libertad ist (zumindest zu dieser Jahreszeit) ein Surferparadies schlechthin. Wir bleiben zunächst in El Zonte, wo wir eine fantastische Villa direkt am Strand von Mike & Paola mieten (er ist US-Amerikaner und sie Salvadorianerin – die beiden leben seit 13 Jahren in El Zonte und haben zwei Mädels etwa im Alter unserer Kids, die abends immer mal zum Spielen vorbeischauen).

Der Swell ist die ersten Tage so groß, dass wir Wellen & Surfer nur als Zuschauer aus dem Garten heraus genießen… als die Dünung dann kleiner wird, mache ich mich zusammen mit Mike auf, meinen ersten Pointbreak zu surfen. Klasse Erfahrung! Dank der „Local“ Unterstützung (wo sollte man reinpaddeln, welches Lineup ist als Anfänger gut, welche Bereiche vermeidet man besser) erwische ich tatsächlich eine Handvoll toller Wellen… zwischendurch wäscht mich das Weißwasser natürlich auch ordentlich durch 🙂

El Sunzal

Vor dem Flug nach Costa Rica haben wir noch 3 Tage Zeit – also auf nach El Sunzal (der Nachbarstrand von El Tunco, dem „Surfer-Mekka“).  Wir gönnen uns nochmal ein Hotel direkt am Strand, mit bestem Blick auf’s Lineup. Und dann geht’s auf in die Wellen! Leider ohne Antje, die wegen Ohrenentzündung „nur“ für gute Videos sorgt. Die Bedingungen sind perfekt, und der Break verkraftet auch locker den „Ansturm“ von 30 Surfern. Für mich gilt aber: aller Anfang ist schwer… ein paar gute Wellen bekomme ich, aber es ist vor allem eine Ausdauerübung für Arme und Lunge (Paddeln – „Oh nein, ich sitze in der Brandungszone“ – Abtauchen – Durchgewaschen werden (von 3-5 Wellen im Set) – Zurückpaddeln)   😉

2 Antworten auf „Surf-Paradies El Salvador“

  1. Hallo,
    die Videos von den Surf-Aktivitäten sind ja beeindruckend!
    Schön, dass ihr uns das bald persönlich kommentieren könnt.
    Wir freuen uns auf das Wiedersehen übermorgen am Flughafen.
    Opa Ebs und Oma Tine

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