Adios Ticos – Abschied von Costa Rica

Den vorerst letzten Tag in Costa Rica verbringen wir rund um Liberia. Die Gegend hier ist geprägt von der Viehzucht: bei der Fahrt über Land sieht man ständig Kühe und Pferde auf der Weide – die Temperaturen über 35 Grad ertragen sie ganz gelassen. Von der Sabanero-Kultur bekommen wir in der kurzen Zeit nicht viel mit… die Cowboys fahren heute eben Pickup Trucks 😉

Zwei große Vulkane ragen bei Liberia aus der Ebene… wir besuchen den Nationalpark des Rincon de la Vieja, wo es faszinierende Blubber-Schlammlöcher und kochende, nach Schwefel stinkende Vulkan-Teiche zu bewundern gibt. Die Hitze macht uns allerdings nach 2 Stunden Wanderung auch schon ziemlich platt.

Liberia selbst wirkt um einiges ruhiger als Alajuela – was vielleicht auch daran liegt, dass wir den Ort gerade zur Mittagszeit besuchen. An einigen Straßenecken sitzen die Nachbarn im Schatten zusammen und unterhalten sich. Einen richtigen Stadtkern können wir erst nicht ausmachen, das macht aber nichts: die namenlosen, nummerierten Straßen wirken mit ihren bunten Fassaden und teilweise Kolonialstil-Häusern alle wohnlich-einladend. Uns knurrt der Magen, aber die Restaurant-Tipps aus dem Reiseführer erweisen sich als veraltet. Wir finden schließlich (nach „Mariscos Fritos“ und anderen lokalen Fast Food Optionen) ein unerwartet gutes Fisch-Restaurant „Tierra Mar“, wo’s auch leckeren frischen Ananas-Saft und sogar (Spanien lässt grüßen) Tinto Verano gibt 🙂

Morgen früh geht es nun weiter nach Nicaragua. Am Grenzübergang Peñas Blancas sind wohl bis zu 4 Stunden Wartezeit üblich… auf der Nica-Seite wollen wir uns dann vor Ort ein Taxi zur Weiterfahrt suchen.

Unsere Reiseplanung für die nächsten Wochen haben wir inzwischen auch fixiert: zwei Wochen verbringen wir in Popoyo (Spanisch Intensivkurs für alle :-), und daneben ein paar der besten Wellen Nicaraguas erleben), danach geht es für einige Tage nach Granada, einer Stadt voller Geschichte am riesigen Nicaragua See. Dann reisen wir weiter in den Norden des Landes: in der Rancho Esperanza planen wir 6 Wochen zu bleiben, um einen Teil unserer Familienzeit auch in die Unterstützung der lokalen Projekte dort einzubringen.

Wir sind echt gespannt, was uns auf der anderen Seite der Grenze erwartet – der Gegensatz zu Costa Rica beim Lebensstandard wird sicher deutlich sein …

 

2 Antworten auf „Adios Ticos – Abschied von Costa Rica“

    1. ¡Hola chica!
      Hemos llegado bien, gracias 🙂
      Sprachkurs hat begonnen und auch die Kinder lieben es, spanisch zu lernen.
      Wir hoffen, dass wir uns bald wieder hier „melden“ können.
      Ganz liebe Grüße in das „Alemania fría“..

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